SN Schulnachrichten Lehrer schildert Schülerin Sado-Maso-Sexfantasien Entlassung Disziplinarverfahren

Entlassung: Lehrer schilderte 15-Jähriger Sexfantasien

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Symbolbild: Urteil über Auswirkung der Sexfantasien des Lehrers


Aichach, Bayern.
Ein bayerischer Lehrer wurde im Mai 2017 endgültig vom Dienst suspendiert, da er seiner 15-jährigen damaligen Schülerin „perverse“ Sexfantasien schilderte, wie sie ein Richter bewertete.

„Perverse“ Sexfantasien des Lehrers: Opfer in psychotherapeutischer Behandlung

Im 21.000-Einwohner-Städtchen Aichach im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben hat ein 38-jähriger Lehrer seiner Schülerin Sado-Maso-Sexfantasien geschildert, wie das Onlineportal T-Online.de berichtete.

Die Lehrkraft des Aichacher Deutschherren-Gymnasiums hatte auch versucht, sich weiteren Schülerinnen mit Rosen und Briefen mit Liebesbotschaften zu nähern.

Versetzungswunsch des Lehrers abgelehnt

Unter anderem hatte der 38-Jährige seine Vorlieben in einer E-Mail an die Schülerin dargelegt. Darin bezog er laut der Augsburger Allgemeinen eine gleichaltrige Schülerin mit in „perverse“ fiktive Situationen mit ein. Das Mädchen begab sich daraufhin in psychotherapeutische Behandlung, der Lehrer ebenfalls.

Ergebnis des Disziplinarverfahrens: Entlassung

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München hat nun entschieden, dass der Lehrer nicht mehr tragbar wäre und daher seinen Wunsch nach einer Versetzung abgelehnt.

Bereits im Juni 2014 hatte das LG Augsburg den Lehrer wegen Körperverletzung und Verbreitung pornografischer Schriften zu 240 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt. Bei dem Verfahren am Verwaltungsgerichtshof handelte es sich um ein vom Freistaat Bayern angestrengtes Disziplinarverfahren.

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