Lehrer verurteilt, weil er Mathearbeiten manipulierte

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Bild zeigt SchülerIn vor Prüfungskommission | Symbolbild: Im Beruf - Lehrer verurteilt
Symbolbild: Im Beruf – Lehrer verurteilt


Wien.
Im Mai wurde ein suspendierter Mathematiklehrer wegen Missbrauchs der Amtsgewalt verurteilt. Er war teilgeständig im Sinne der Anklage, zwölf benotete Leistungsnachweise zu Gunsten seiner SchülerInnen manipuliert zu haben. 

Lehrer verurteilt, weil er Schülern helfen wollte

Der Verteidiger sprach von einer Überlastung seines mandanten. Am Oberstufenrealgymnasium der Theresianischen Militärakademie wurden Gerüchte laut, nach denen im Fach Mathematik Klausuren mitunter nachträglich manipuliert wurden.

Alle Manipulationen waren zu Gunsten der SchülerInnen.

Richterin: Keine reine Geldstrafe mehr möglich

Der 58-Jährige wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt und muss 7.200 Euro Geldstrafe bezahlen.

Die Krone berichtete am 08.11.2017 davon, dass sich laut dem Schuldirektor bereits im Winter 2014 über die mangelnde Maturavorbereitung (in Deutschland: Abiturvorbereitung) des besagten Lehrers beschwerten. 

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